Donnerstag, 16. Februar 2017

Omnomnom - Was essen eigentlich Studenten?

Die Frage, die sich jeder deutsche Bürger stellt: Was essen Bachelor-Psychologie-Studenten? Tja, und endlich kann ich euch die Antwort liefern, denn am 17. Oktober 2016 hat mein Studium angefangen. Was ich schnell gemerkt habe ist, dass die Universität stressiger ist als gedacht.  Nichts mit interkuturellen Sitzmeetings auf irgendwelchen Grünflächen oder abendlichen WG-Partys mit Badewannen voller Alkohol - jedenfalls nicht immer. Besonders im ersten Semester, wenn du ein bisschen verloren versuchst dein Leben auf die Reihe zu bekommen, muss man auch erstmal seine Nährstoff-Versorgung regeln. Vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere von euch inspiriert!

Sonntag

Selbstgemachter Grießpudding                                                    Getrocknete Datteln & frische Paprika

Tortellini mit Salat


Montag

Naturjoghurt & Agavendicksaft                                               Fruchtriegel von DM & schneller Kaffee


Quinoa mit Gemüse 



Dienstag

Quark bzw. Sky mit Honig und Orangen                                           Bunter Salat mit Ziegenfrischkäse

Vegetarische Buchstabensuppe 


Mittwoch

Obstsalat aus Zeitmangel                                                       Erdnuss-Proteinriegel und Karamellkaffee

Polenta mit Pilz-Bärlauch-Gemüse und Salat


Einen schönen kleinen Freitag euch!

Dienstag, 14. Februar 2017

Geschriebenes - Das Ding mit der Selbstliebe

Wenn wir nur einen kleinen Blick in unseren Blogfeed werfen, werden wir wohl relativ schnell erkennen, was heute für ein Tag ist. Aber anstatt darauf noch mehr rumzuhacken oder gar Hasslieder auf den 14. Februar zu singen (er ist ja schließlich auch nur ein Tag), sollte man, finde ich zumindest, viel mehr darüber reden, sich selbst zu lieben. 



Selbstliebe ist -so würden es wohl die Psychologen unter uns sagen- auch nur ein latentes Konstrukt. Man kann es weder sehen noch besonders stark fühlen. Trotzdem ist es da, bei manchen mehr bei manchen weniger, mal stabiler und mal instabiler. Ich würde von mir persönlich sagen, dass ich viel zu oft die Selbstliebe einer Haselnuss besitze. Nämlich gar keine.
Oft mag ich mein Aussehen nicht besonders, denke viel zu oft, dass ich sowieso nie etwas gebacken bekomme und frage mich, wie zum Teufel ich es eigentlich schaffe sowas wie Freunde zu haben und neue zu finden. Und wenn man sich das mal so durchliest merkt man, dass das eigentlich ganz schöner Bulls** ist. 
Rein rational gesehen stimmt das alles nicht. Bis auf hier und da ein bisschen Winterspeck ist nichts an meinem Körper auszusetzen, ich studiere ein Fach mit einem der höchsten NCs in Deutschland, habe gerade in meiner ersten Klausur eine 1,0 geschrieben und ich habe Freunde, die schon ewig an meiner Seite sind. Nachdem man sich das aber klar gemacht hat, kommen die großen, bösen ABER: Aber wer weiß, ob ich mit meinem Bachelor einen Masterplatz bekomme. Aber die Klausur war doch eine der leichtesten im ganzen Studium. Aber vielleicht mögen die mich gar nicht. Aber ich bin doch single.


Damit wären wir wieder beim eigentlichen Thema: Man braucht niemanden anders, um sich selbst zu lieben. Das ist das tolle an Selbstliebe. Es zählen nur du und du selber! Du musst es niemanden außer dir recht machen, kannst machen was du willst, solange du dich nur selber leiden kannst. Klar ist das irgendwie einfacher gesagt als getan, besonders wenn ich das so schreibe, aber es ist schon wahr. Bevor jemand anders ich lieben lernen kann muss man sich nun mal selbst mögen und wenn ich was in den letzten Monaten gelernt habe, dass das so was eigentlich simples wie Selbstliebe einen vieles vereinfachen kann. Weniger Stress, dadurch weniger Pickel (obwohl das ja egal ist, ändert schließlich nichts an der Persönlichkeit), und mehr Freude. Bei mir war das zum Beispiel letztens so was simples wie der Kauf einer neuen Mascara. Bis heute freue ich mich noch wie ein kleines Kind an Weihnachten.



Was ich damit sagen will? Seid gut zu euch, und nicht nur zu anderen. Auf sich selbst zu hören und sich selber zu akzeptieren ist ein wunderbarer protektiver Faktor vor etwaigen psychischen Beschwerden wie Depressionen oder Angststörungen. Deshalb an diesem Valentinstag 2017: Liebt euch mehr. Und zwar an jedem Tag im Jahr!

Einen liebevollen Dienstag euch,
Maybritt 

Freitag, 10. Februar 2017

Bucketlist - Ein Buch schreiben und erfolgreich veröffentlichen

Ich mag mein Studienfach - wirklich! Ich mag alle Teildisziplinen, Grundlagenfächer (außer Statistik, aber wer mag schon Statistik), Anwendungsfächer und so gut wie alle Veranstaltungen. Aber wenn ich mich für ein Fach hätte entscheiden müssen, ohne Dinge wie Jobchancen oder Einkommen zu beachten, wäre es wohl anstatt Psychologie Literatur geworden. Mein Lieblingsfach in der Schule war seit der sechsten Klasse Deutsch und wenn ich mal etwas Zeit übrig habe würde ich ein richtig gutes Buch immer dem Fernsehen vorziehen- ja, auch Netflix! Zu meinen allerliebsten Büchern gehört "Zwei an einem Tag", "In Wahrheit wird viel mehr gelogen", "Die Teeprinzessin" und so gut wie alles von Fitzgerald. Dagegen hasse ich Krimis, denn sie verfolgen mich bis sonst so hin, obwohl ich schon viele vom berühmt-berüchtigten Fitzek ausprobiert habe. Englische Bücher gefallen mir zurzeit am besten, weil es noch mal eine andere Dimension an Wörtern ist, die dort auf einen einregnet, und dabei besonders die originalen Fassungen, die ich zum Glück öfter in der Uni-Bib finde - und zwar nicht im Psychologiebereich...Und soweit ich weiß, schreibe ich auch schon seit immer. Erst Gedichte zum Geburtstag meiner Eltern, dann Tagebücher in Hülle und Fülle, unglaublich gerne Hausaufgaben wie Erörterungen und irgendwann dann der Blog. Schreiben gefällt mir und so würde ich lieber 1.000 Hausarbeiten abgeben als eine mündliche Prüfung zu absolvieren - reden ist im Gegensatz nämlich nicht meins, weil mir das wirklich wichtige erst Tage später einfällt. Außerdem mag ich Geschichten, in die man ganz abtauchen kann und wenn man wieder da ist, sind Stunden vergangen und man ist ganz verzaubert. Genauso etwas will ich auch mal erschaffen:
Ein Buch.

Aber um ehrlich zu sein, habe ich schon mal ein Buch geschrieben: Das traurige dabei ist nur, dass ich weder den Titel weiß, noch dass es existiert - ich kann es einfach nicht mehr finden. Dabei würde ich so gerne wissen was in meinem 14-jährigen vorpubertären Kopf so los war. Ich weiß nur noch, dass es eine Liebesgeschichte war und dass sie in Hamburg gespielt hat. Krimis könnte ich auch wie bereits erwähnt niemals schreiben, ich hätte selber viel zu viel Schiss vor dem Psychopathen und was ich mir da ausdenken müsste, was auch der Grund ist, warum ich nach meinem Master NIEMALS in einer Anstalt arbeiten werde. Dramen finde ich zwar super zum lesen, aber gleichzeitig werde ich mich wohl nie in die Situation hinein versetzen können, weil mir objektiv betrachtet noch nie ein Drama widerfahren ist...  also wird es wohl oder übel eine Liebesgeschichte, auch wenn ich da nicht so wirklich die Erfahrung habe - wobei ich mich bei diesem Thema frage, wie man eigentlich sowas nicht hinbekommen kann.

Also wäre da mal wieder eine neue Sache auf meiner Liste und obwohl ich schon mal so was wie ein Buch geschrieben habe, steht der Punkt noch. Denn ich will es diesmal veröffentlichen, am besten noch erfolgreich, damit sich der Aufwand gelohnt hat versteht sich - aber das kann nicht warten bis ich mir meinen Wunsch eines abgeschlossenen Master of Science erfüllt habe und das meine Freunde wird wohl noch den ein oder anderen Monat dauern.


Einen frühlingshaften Februar euch,
Maybritt

Dienstag, 31. Januar 2017

Geliebtes - Kalt, Kälter, Januar


Letztens habe ich mit meiner Mama telefoniert und wir haben über die Zeit geredet. Ein sehr poetisches Thema für ein Telefonat am Donnerstag Abend, aber was ich witzig fand war, dass sie findet, dass der Januar ewig lang war. Kann ich so nicht unterschreiben: Den 1.1 kann man eigentlich immer in die Tonne hauen, einen Tag danach hat eine Freundin Geburtstag, fünf Tag später bin ich wieder nach Hause gefahren, dann war Uni mit Stressoren aka Klausuren, mein Geburtstag, abnehmen, lernen, und schon war der Januar um. Der erste Monat von einem Jahr, in dem wieder alles anders werden sollte. Zum Teil war er auch anders, wenn auch nicht im guten Sinne, aber anders ist anders. Da nicht alles schlecht war, habe ich sogar dieses mal vier Dinge zusammengesucht, die mich trotz Kälte, ständigem Nachdenken und Zweifeln und Theorien über das rationale Denken von Menschen (an dieser Stelle: Nein, Menschen denken niemals rational - schaut Nachrichten) mehrmals erfreut haben.

"Schneller Kaffee"

Als mir früher gesagt wurde "Studieren ist wie zwei Mal Abi im Jahr" habe ich jedes Mal bedacht genickt und innerlich laut WT* geschrien. Dabei muss ich allerdings zugeben, dass nicht die Lernmenge beim Abitur das Problem war (ich lerne einfach gerne, für manche krank ich weiß), sondern der Psychoterror aka wenn ihr das versaut landet ihr im Fernsehprogramm vormittags bei RTL2. Nach nicht mal einem Monat Klausurphase kann ich sagen, dass ich jetzt schon für die fünf Modulprüfungen mehr gelernt habe als für die drei schriftlichen Leistungskurse.
Also nach ich Sachen, die ich niemals von mir erwartet hätte: Sport ausfallen lassen und bis um 23 Uhr am Schreibtisch sitzen - am liebsten mit Wärmflasche! Und ein kleines Problem ist, dass ich zwar relativ gesund esse, aber eine Schwäche für -von meinen Eltern genannten- "Schnellen Kaffee" habe also so Cappuccino Pulver mit Karamelgeschmack. Zwar schmeckt er nicht wirklich nach Kaffee, aber er wirkt dem Süßigkeitenhunger entgegen. Leider gibt es ja sowas wie Koffeinabhängigkeit, weshalb ich ab dem 16. März auf Entzug gehe... ganz bestimmt...  


Die Heimat zu Besuch

Am Anfang der Jahres hatte ich wirklich Heimweh, richtig richtig schlimmes. Einfach, weil ich 2,5 Monate Landau vor mir hatte ohne nach Hause zu fahren, denn es hat einfach nicht gepasst, weder zu meinem Geburtstag oder sonst wann. Mitte Januar hat dann eine Freundin gefragt, ob sie mich für ein paar Tage besuchen kommen könnte... und einen halben Monat später war sie dann hier. Wer sich 6 Stunden mit 3x Umsteigen in die Deutsche Bahn (!!!) setzt, den sollte man nicht so schnell wieder gehen lassen.
Auf jeden Fall war es total witzig ihr hier alles zu zeigen, wo ich zur Uni gehe, wo ich einkaufe, meine Freunde hier, meine Professoren, meine Wohnung, einen kleinen Teil meines Alltags. Zwar ist meine Unistadt keine Metropole, aber das anfängliche "Dorf" wurde später dann "Stadt" genannt. Und der Gin, die Gespräche und die Spaziergänge haben richtig gut getan, sodass ich noch mal Kraft für die letzten Wochen tanken konnte.

                      Sweet 19

Wie bereits erwähnt war ich an meinem Geburtstag hier - total komisch, aber auch total "cool". Am Morgen habe ich mit meiner Familie via Skype gefrühstückt, wollte ich mir eigentlich ein Fahrrad kaufen, aber das ist ordentlich schief gegangen, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte Zufluss zu gehen und dann mein handy durch die Kälte ausgegangen ist und ich keine Ahnung hatte wo ich hingehen musste.  Danach war ich einkaufen, habe ein Überraschungspaket von meinen Freunden von der Post abgeholt, musste ein bisschen Entwicklungspsychologie lernen und am Abend kamen  Freunde, haben meine Garderobe geschrottet und wir haben Schokofondue gemacht bis um 2 Uhr nachts, sodass ich Sonntag so müde war, dass ich erstmal einen Mittagsschlaf gemacht habe wieder mit Wärmflasche im Bett, was zurzeit der absolute Luxus ist, Heute war es übrigens auch wieder soweit, nachdem ich meine Freundin zur Bahn gebracht hatte, zur Uni war, gelernt hatte musste ein Powernap her. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die Semesterferien freue!

Amazon Wunschlisten

Das Internet ist ja wie allseits bekannt der Hammer. Student sein auch. Und als Student bekommt man ein Jahr Amazon Prime umsonst, was irgendwie kein Geld spart, weil man viel mehr bestellt, als würde man kein Amazon Prime haben. Früher habe ich alle Wunschzettel akribisch gemalt, mit Zeichnungen aus denen man jetzt wahrscheinlich eine dissoziative Persönlicheitsstörung erkennen könnte. Heute klicke ich auf "Auf Liste" hinzufügen und mit Mama teilen - natürlich noch ein impliziter Hinweis, dass die Liste aktualisiert wurde. Zurzeit bin ich auf dem Trip "Nur keine Bildung ist teurer als Bildung", weshalb ich mir in den Kopf gesetzt habe, alle klassischen Bücher zu lesen, die man so gelesen haben sollte. Da wären zum Beispiel alle Werke meines Lieblingsautoren Fitzgerald, Hemingway, "Die Farbe lila", "Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins" oder was Deutsches wie Kafka. Bücher könnten im März sogar Netflix ablösen, weil ich Gilmore Girls durch habe (Lieblingsserien: 1.Gossip girl  2.Gilmore Girls  3.Game of Thrones) und auf diese Weise 10 Euro sparen kann. Also: Lesen ist wieder sowas von in


Habt einen schönen Februar, 
Maybritt