Donnerstag, 13. April 2017

12v12 - Hamburg meine Perle

Wie war das mit den vier Wochen Ferien? Die würden ewig dauern wurde mir gesagt? Eine klare Lüge, denn sie sind schon fast rum und am Ostermontag heißt es wieder "In Hamburg sagt man Tschüss" - Herbert und ich fahren wieder nach Landau in die wunderbare Pfalz zum Start des zweiten Semesters (VERRÜCKT EBEN WAR ICH NOCH ERSTI!). Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit und heute ist mal wieder der Zwölfte, sprich Zeit zwölf Bilder des Tages zu sammeln und auf dem Blog "draussennurkaennchen"  zusammenzuführen. Heute mit Impressionen aus dem wunderbaren, unübertrefflichen: Hamburg.





Der Ausblick ist zwar wie immer schön hier zuhause, das Wetter lässt aber wie immer zu Wünschen über....



 Wer erst um 10 aufsteht, hat nicht mehr so viel Zeit zum frühstücken also nur ein Nespresso-Café und etwas Naturjoghurt mit zermatschter Banane 




Dann geht's zufuß zur Bahn und mit dem Metronom 20 Minuten in Richtung Hamburg 









Hamburg eben, während ich auf meine Mama warte....





Wenigstens stimmt die ausbeute: Ein Kleid für Ostern, eine Gesichtsmaske gegen Pickel und die letzten Oster-Geschenke!



Kurzer Stopp mit Mama beim asiatischen Restaurant "Coa" mit einem kleinen Glasnudelsalat mit Tofu - richtig, richtig lecker



Weil mir nichts besseres einfällt bringe ich für meinen Bruder, der heute seinen Bachelor of Science bekommen hat, ein Kranzbrötchen mit Nougat mit 





Das SPIEGEL-Gebäude etwas unscharf, wo ich 2014 mein Berufspraktikum gemacht habe












Um wieder trocken zu werden eine Runde Netflix: "The Vampire Diaires" - ich liebe diese Serie so sehr!










Und leider war es das auch schon, weil ich danach vergessen habe Fotos zu machen, aber es gab noch Champagner und noch mal chinesisches Essen!

Schöne Ostern euch!

Dienstag, 11. April 2017

Geliebtes - Netflix und Co.

Jeder redet über sie, fast jeder kennt sie: Bestimmte Serien, die in aller Munde sind. Wer auch immer Netflix, Sky und Co. ins Leben gerufen hat: Herzlichen Glückwunsch, Sie müssen nie mehr arbeiten. denn Sie sind sicher reicher als wir alle zusammen. Egal ob Studenten oder Berufstätige, Schüler oder sonst wer hat bestimmte Lieblingsserien, über die man stundenlang mit Freunden quatschen kann und die man gerne mal am Wochenende Binge Watchen kann. Ich hatte hier schon mal meine Lieblingsserien vor ca. einem Jahr erwähnt, aber seither sind viele neue mit anderen Themen abseits von Gossip Girl und so weiter dazugekommen. Da ich gerade in einem ziemlich schwarzen Loch sitze, was Serien angeht, stelle ich sie einfach mal kurz vor... und vielleicht habt ihr ja Tipps für mich...

Tote Mädchen lügen nicht



Ein klassischer Fall von Binge Watching: Die erste (und letzte?) Staffel kam am 1. April auf Netflix raus und innerhalb von vier Tagen hatte ich die 13 Episoden à 55 Minuten durchgeguckt. Es handelt sich um eine Buchverfilmung.
Im Mittelpunkt steht die Teenagerin Hannah Baker, die Selbstmord begangen hat. Als ihr ehemaliger Schulkamerad Clay einen Karton mit 13 Kassetten vor seiner Haustür findet, ahnt er noch nicht, dass sich darauf 13 Gründe befinden, warum Hannah sich umgebracht hat. Und auch nicht, dass er selbst und 12 weitere Personen aus der Schule an ihrem Suizid beteiligt waren.
Eine unglaublich bewegende Geschichte mit einem Thema, das meiner Meinung nach bisher nie so unverschönt und wahr umgesetzt wurde. Dabei geht es nicht "nur" um Suizid, sondern allgemein um den gegenseitigen Umgang in einer Gesellschaft, die sich besser mit Likes und Instagram-Filtern auskennt als mit den Gefühlen von anderen Menschen: Zum Beispiel was es bewirken kann "Schlampe" genannt zu werden, als "leicht zu haben" betitelt zu werden oder etwas zu erleben über das man nicht reden kann, weil man sich schämt und denkt, dass es doch eh keinen interessiert. Mich hat jede einzelne der 13 Episoden zum Nachdenken angeregt und dazu inspiriert etwas zu schreiben - und wenn eine Serie das schafft, will das schon was heißen. 

Reign
Diese Serie geht schon eher in die Richtung wie Gossip Girl, aber man muss seiner Linie auch ein bisschen treu blieben. Auf Netflix gibt es die ersten zwei Staffeln mit je 22 Folgen zu 45 Minuten zu sehen, wobei ich gerade noch am recherchieren bin, wie ich an die anderen beiden Staffeln auf deutsch komme.
Hierbei geht es um die schottische Königin Mary Stewart, die um 1690 an den französischen Hof kommt, um im Zug einer Allianz den französischen Thronfolger Francis zuheilten, den sie schon aus Kindertagen kennt. Allerdings stehen Intrigen, andere Männer und Frauen, macht-lüstige Eltern und politische Gegner den beiden im Weg, sodass ihre Macht und Liebe auf dem Prüfstand steht.
Natürlich ist das ganze nicht so intellektuell anstrengend wie andere Serien, aber  die Geschichte fesselt und man bekommt Einblicke in eine Welt, die Parallelen zu unserer Heutigen politischen Umwelt zieht. Korruption, Missgunst und Mittel zum Zweck waren wohl nicht nur im 17 Jahrhundert an der Tagesordnung. Besonders interessant fand ich auch die Darstellung der Frauen als hübsch verpackte Accessoires der Männer, deren gesellschaftlich-vorgeschriebenes Ziel es war einen reichen Mann vorzugsweise mit  Status zu finden und vor der Hochzeit ihre Jungfräulichkeit zu behalten.

Chefs Table


Mal etwas anderes, denn bei "Chefs Table" handelt es sich um eine Netflix-Dokumentation bestehend aus drei Staffeln mit je 6 Folgen, die ungefähr 40 bis 50 Minuten lang gehen. 
In der Dokumentation wird in jeder Episode ein anderer Chefkoch vorgestellt, egal ob aus Italien, den USA, Indien, Deutschland oder Australien. Dabei steht nicht nur das Kochen an sich im Vordergrund, sondern auch die jeweilige Lebensgeschichte, die Denkweisen der Köche sowie das gewisse Etwas, was sie und ihre Küche besonders machen. 
Mich hat nicht nur die Weise überzeugt, wie jede der Geschichten individuell und immer wieder anders sowie aufregend erzählt werden, sondern vor allem die wunderbare Art der Darstellung: Fast schon künstlerisch sind die Aufnahmen der Gerichte. Auch die Umgebung in der die Köche wirken wie z.B. die Restaurants, der Urwald Brasiliens oder die Aufnahmen aus Berlin sind es Wert geguckt zu werden. Dazu die Unterlegung der klassischen Musik und die Interviews mit den Köchen selber, Familienangehörigen oder Gastro-Kritkern. Wirklich was zum Genießen!

Z - The beginning of everything


Von dieser Serie haben wahrscheinlich noch nicht so viele gehört, denn auch sie ist neu auf Amazon Video mit der ersten Staffel und 10 Folgen.
Es geht um die Biographie von Zelda Sayre Fitzgerald, der Frau von Scott Fitzgerald dem berühmtem amerikanischen Autor. Ursprünglich aus den Südstaaten kommend lernt sie in ihrem Heimatort den Soldaten Scott kennen, der die Ambition hat ein erfolgreicher Autor zu werden, verliebt sich in ihn und heiratet ihn, nachdem er erfolgreich sein erstes Buch verlegt hat. Allerdings endet die Geschichte hier nicht und genau das ist der Grund, warum man sich möglichst schnell vor den Bildschirm klemmen sollte.
Ich kann verstehen, wenn manche die Serie langweilig finden. Wer aber ähnlich wie ich dem Charme und der Wortgewaltigkeit von den Werken Fitzgeralds verfallen ist, kann sich auch von der Verfilmung des Lebens seiner Frau und seines Lebens nichts losreißen. Der Flair des Jazz-Zeitalters ist ansteckend, zwar nicht so mitreißend wie z.B. bei "The Great Gatsby", aber trotzdem gut gemacht. Man merkt, dass die Geschichte vom Leben selber geschrieben ist und nur zu oft würde man gerne aufstehen und schreien, warum das denn jetzt bitte passiert ist. Einziges Manko ist allerdings, dass die Schauspielerin von Zelda viel zu alt für das wirkliche Alter von Zelda ist - aber darüber kann man auch gut hinweg gucken.

Gilmore Girls
Wer kennt sie nicht: Die Geschichte wird in 7 Staffeln mit je 22 Folgen (!!!!) auf Netflix gezeigt und ist wohl eher was für Frauen, weshalb sie wahrscheinlich auch auf Sixx im Fernsehen läuft. Ende 2016 kamen dann noch vier weitere Folgen raus, die sich um das spätere Leben der beiden drehten, die ich aber um ehrlich zu sein mehr als bescheiden fand... aufgewärmtes schmeckt halt irgendwie nicht so gut.
"Gilmore Girls" dreht sich um das Mutter-Tochter-Gespann Lorelai und Rory Gilmore, die wie die Anzahl der Episoden schon verrät, einiges erleben. Lorelai befindet sich auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens, dreht sich dabei oft im Kreis, will berufliche Wünsche im Form eines eigenes Hotels verwirklichen und nur das beste für ihre Tochter. Rory kämpft dabei ambitioniert für ihre Träume auf eine Elite-Univeristät wie Harvard zu gehen, mit ihrem ersten richtigen Freund, dann mit dem zweiten und später auf der Uni mit ihrem dritten. Dabei guckt die gesamte Kleinstadt sowie die kritischen Eltern von Lorelai zu und am Ende hofft man einfach auf ein Happy-End.
Was soll ich sagen? Ich habe nur zwei Monate geguckt, um das Ganze durchzugucken und am Ende saß ich da und wünschte mir genau so eine Beziehung wie die beiden sie haben. Und ich hätte gerne einen Freund (*hatschi* LOGAN *hatschi*) wie Rory. Und... ach was, man kann einfach super lachen, weinen, sich mit den beiden freuen und manche Charaktere einfach nur verfluchen. Am Ende wird aber hoffentlich immer wieder eh alles gut... oder...?

Viel Spaß beim weiteren Serien-Konsum,
Maybritt 



 (Bilder von Giga.de)

Montag, 3. April 2017

Bucketlist - Alleine verreisen

"Alleine als Frau zu verreisen? Dann nimm aber ordentlich Pfefferspray mit!"
So oder so ähnlich reagieren wohl die meisten, wenn man mal erzählt, dass man gerne mal alleine in ein anderes Land reisen möchte. Besonders Eltern oder Großeltern (zumindest meine) haben mehrere Zweifel, aber das ist die Nummer 25 auf meiner Bucketlist: Alleine verreisen.

Sagen wir es so: Ich bin letztens zufällig und ungeplant zu einem gewissen Obolus gekommen. Als ich dann länger darüber nachgedacht habe, was ich denn so für Wünsche habe sind mir so Kleinigkeiten wie Makeup-Pinsel und Bücher eingefallen - aber das kann es ja auch nicht sein. Mit meinen Freundinnen habe ich schon öfter darüber geredet, dass wir alle eigentlich gerne mal alleine weg fahren würden. Da standen aber Städte wie Barcelona und Amsterdam auf dem Plan. Als ich dann mal ergooglet habe, wo man denn so als Frau am besten das erste Mal hinreisen könnte Sprung mir eine Destination ins Auge.

Bali. Wer mich kennt weiß, dass mein Traumreiseziel Australien ist. An einem einsamen Samstag habe ich dann aber mal durchgerechnet, wie teuer das werden würde und die Summe hat meinen gefundenen Obolus dann doch hoch übersteigen. Danach habe ich Flüge nach Indonesien gesucht und das entsprach dann schon eher meinen Vorstellungen. Parallele gab ich bei Instagram den Hashtag "Bali" ein und die Bilder waren in meinen Augen paradiesisch: Weiße, lange Strände, türkises Wasser, Urwald, Reisterassen, Affen, veganes Essen, Motoroller und Cocktails. Dazu muss ich aber auch bemerken, dass ich mit meinen Urlaubsvorlieben ein bisschen aus meiner Familie raus falle: Der Rest der Familie S. bevorzugt Kälte und raues Klima wie sich das für echte Norddeutsche gehört, wobei es für sie im Sommer auch an den Nordkap geht. Ich hasse alles was mit Regen und Kälte zu tun hat und liebe Wasser und Wärme. Daher passt diese Insel nördlich von Australien perfekt.

Da das ganze aber schon mit viel Flug-Aufwand verbunden ist, würde ich gerne drei Wochen in Indonesien bleiben. Bali ist für drei Wochen aber wohl doch ein bisschen zu lütt und weitere Recherchen haben ergeben, dass die Gili-Islands und Lombok auch eine Reise wert seien. Mein Plan wäre es also alleine nach Bali zu fliegen, dort mit einem Motoroller umher zu cruisen und in Hostels zu schlafen, eine Bootsfahrt zu den Gili-Inseln unternehmen würde, weiter nach Lombok schippern könnte, um am Ende wieder nach Bali zu reisen.









Das Leben dort soll an sich nicht wirklich teuer sein, daher wären die Finanzen keine Hürde. Nur die Reisezeit: Denn ich habe 2018 im März und September wahrscheinlich frei. Im März ist die Regenzeit wohl mit Glück gerade so vorbei bzw. noch am abklingen und der September 2018 ist gefühlt noch meilenweit weg, aber vom Wetter besser...

Naja, ich bin nicht naiv und stell mir sicherlich nicht vor, dass ich absolut keine Probleme haben werde mit dem alleine reisen. Aber ich habe keinerlei Probleme damit alleine zu sein und laufe auch zum größten Teil nicht blauäugig durch die Welt. Daher habe ich richtig Lust mich in den Flieger zu setzten und in ein kleines Abendteuer zu starten - und wofür würde man Geld besser ausgeben, wenn man wunschlos glücklich ist? 


Einen guten Start in den April,
Maybritt

Sonntag, 12. März 2017

12v12 - Feels like Sunday

Sonntage. Obwohl kein Wochentag was dazu kann, dass man ihn nicht mag, hasse ich ihn. Während gefehlt jeder Zweite Montage nicht abkann finde ich Sonntage schrecklich, wobei früher bei uns immer vom "Sonntagsblues" gesprochen wird. Allerdings war es diese Woche gar nicht so schlimm wie angenommen, weil es der letzte vor den Semesterferien war und das Wetter alles noch drei Mal so schön gemacht hat!



Abends nicht einschlafen können, morgens nicht aufstehen wollen - Student sein kann ich!


Obwohl das Wetter mal wieder einiges verspricht, nachdem man es geschafft hat das Rollo runter zu ziehen  

So könnte jeder Morgen anfangen: Quark mit einer Banane (Tipp, wenn man sich zuckerfrei ernährt: Ein Teil einer seeehr reifen Banane matschen und unterrühren), Kaffee und Radio, nebenbei Kochbücher durch schauen, weil mich das irgendwie entspannt

Weniger entspannt: Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden. Ich wäre dann bereit in die Psychiatrie zu gehen.







Zur Ablenkung einmal raus zum Laufen und die neue Laufkleidung ausprobieren. H&M-Sachen machen es meiner Meinung nach übrigens genauso gut wie bekannte Marken...



Sonntags ist bei mir traditionellerweise Spa-Tag mit Haar-und Gesichtsmaske und allem was dazu gehört!





Der neuste Spaß: Sommerrollen. Heute etwas europäisch angehaucht mit Pilzen, Tofu und Feldsalat, obwohl ich die Variante mit Koriander und Glasnudeln doch bevorzuge






Nur noch vier Tage. Danach brauche ich wohl wirklich eine Delfintherapie...





Prokrastination Level: Wohnung putzen. Meine Make-Up-Pinsel hatte ich schon Freitag mal wieder gewaschen...ups








Noch ein Sonntags-Ritual: Nach Hause telefonieren!








Zum Abschluss des Tages parallel zum Sonnenuntergang eine Orange und ein Apfel zu einer meinerseits neu entdeckten Serie "Reign"







Der Sonntagsblues blieb heute mal erstaunlicherweise aus! Bei dem Wetter aber auch kein Wunder!




Einen guten Start in die neue Woche euch!