Sonntag, 18. September 2016

Omnomnom - Mexikanischer Tacosalat

Nachdem der Sommer kurzerhand wieder nach Norddeutschland gekommen ist, konnte ich meine Salatrezepte wieder rausholen, denn bei 30° habe ich wirklich keine Lust lange in der Küche irgendwas vor mich hin zu kücheln. Daher kam letztes Wochenende draußen auf der Terrasse wieder eines meiner Liebings-Gerichte auf den Tisch, der fast so schmeckt wie der Salat, den ich in einem Steakhouse in New York gegessen habe: Ein Tack-Salat nach dem Rezept meiner Mama. Wenn man den Salat wohin mitnehmen möchte oder früher vorbereiten will würde ich empfehlen das Gemüse, das Dressing und die Chips separat aufzubewahren, damit er nicht durchmatscht, denn die verschiedenen Komponenten machen ihn zu einem super leckreren Mittagessen, das einfach immer geht.


Mexikanischer Tacosalat


Zutaten (für vier Personen)


1 Romana-Salatherz
1 rote Zwiebel
1 rote + 1 gelbe Paprika
1 Avocado 
Dose Kidneybohnen
1Dose Mais
150g Kirschtomaten
100g Salatgurke
100g Tortillachips

frischer gehackter Koriander nach Belieben
3 EL Limettensaft
50ml Öl nach Wahl
30g Ketchup
1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander 
20g Cashewmus 
1 TL Reisessig
Salz/Pfeffer 

Zubereitung


1.) Als allererstes den Salat waschen und in Streifen schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und das Fruchtfleisch auch würfeln. 

Mais und Kidneybohnen in einem Sieb waschen und ordentlich abtropfen lassen. Auch die Tomaten waschen und vierteln, die Gurke waschen und in kleine Stückchen würfeln. Als letztes noch die Tortillachips mit den Händen zerkrümeln. 

2.) Nun kommen wir zum Dressing: Alle Zutaten für das Limetten-Koriander-Dressing bis eine cremige Konsistenz entsteht vermengen, am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

3.) Alle Zutaten mit dem Dressing vermengen und genießen! 





















Einen entspannten Sonntag euch,
Maybritt 

Montag, 12. September 2016

12v12 - Ein ganz normaler Tag im September

Tatsächlich ist mir gestern Abend beim Abendbrot eingefallen, dass heute wieder der zwölfte sein würde, also wieder Zeit für die "Zwölf von Zwölf"von draussennurkaennchen. Zwar fing der Tag eher schlecht als Recht an, aber wie sich wieder einmal zeigte: So ein Tag kann besser werden, also lasst euch von den 20 negativen Sekunden nicht eure 14 Stunden des Tages versauen.


 Ich hasse meinen derzeitigen Telefonanbieter. Eigentlich hätte ich bis um neun Uhr durchschlafen können. Um 07:52 Uhr kam allerdings eine SMS mit der bitte mein Guthaben wieder aufzuladen... vielen Dank auch!

Einmal wach geworden, war ich wach. Also konnte ich mich auch genauso gut fertig machen, wofür ich ein mittleres Chaos im Bad schuf, aber natürlich gleich danach wieder verschwinden ließ...


Grüne Smoothies sollen ja beflügeln und nach so einem Start konnte das ja nicht schaden: Romanasalat, Apfel, Banane und Nektarine in den Mixer gewonnen und das beste gehofft. Ging so, mein Geschmack is es nicht 100%. 






Der schlechte Tagesstart wurde aber gleich wieder ausgebessert, denn ich habe Besuch von meinem Opa bekommen! Er war extra mit dem Fahrrad zu uns gefahren, um mein Auto zu putzen und zu wachsen - ich werde ihn in der Pfalz unglaublich vermissen...



 Da ein bisschen Bewegung sein muss und das Wetter traumhaft war, bin ich dann mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren und habe Brokkoli für das Mittagessen geholt. Allerdings war dieser nur zweite Wahl, denn eigentlich sollte es Spitzkohl geben, aber den gab es nicht. Genauso wenig wie vegane eingelegte Tomaten...

Seitdem wir nicht mehr jeden Tag in den Wald müssen, gehe ich gerne vormittags alleine spazieren und heute hatte ich mal mit dem Selbstauslöser meiner Kamera rumgespielt, was richtig Spaß gemacht hat!


               Mein Lieblingsbaum



Danach wurde nach einem "Low Carb für Faule"-Rezept gekocht und auf der Terrasse schnabuliert




Entspannung muss sein - derzeitiges Leseprojekt: "Die Insel der besonderen Kinder". Ein bisschen creepy, sehr spannend und lesenswert! 


Nach der Siesta ging es mit dem Polo nochmal für Morgen einkaufen. Mein Highlight: Es gibt wieder saftige Medjoul-Datteln bei Edeka!





Frisches Brot ist das und bleibt einfach das beste zum Abendbrot







"I'm not sure what I'll do - well, I want to go places and see people. I want to my mind to grow. I want to live where things happen on a big scale"

- The One and Only F. Scott Fitzgerald -



Habt eine famose Woche,
Maybritt


Freitag, 9. September 2016

Travel - New York, New York, I love you

Back in Germany, guys!
Tja um ehrlich zu sein sind wir schon seit einer Woche zurück in Hamburg, aber ich brauchte erstmal Zeit um mich zu akklimatisieren. Und was soll ich sagen? New York ist unbeschreiblich und ich weiß einfach nie, wo ich anfangen soll zu erzählen. 

An- und Abreise 

Daher erst Mal zum Thema An - und Abreise: Hingereist sind wir mit Delta Airlines über Amsterdam natürlich mit einem ESTA-Visum. Eigentlich hätten wir damit auch keine Probleme gehabt, aber wir wurden im Flugzeug nicht darüber informiert, dass wir zusätzlich einen kleinen, blauen Zettel ausfüllen mussten, der den Zöllner über eingeführte Ware usw. informiert. Aber das war auch kein Beinbruch, denn wir konnten ihn einfach am Flughafen ausfüllen. Nach Manhattan sind wir dann in einem Taxi gekommen, was ich auch wirklich weiter empfehlen würde: Die Taxis haben eine Flatrate für 52$ + Trinkgeld, also nicht zu teuer und man bekommt gleich einen ersten Eindruck von Amerika und der Stadt an sich. Die Fahrt vom JFK Flughafen an die Upper West Side hat ungefähr eine Stunde gedauert. Auf dem Rückweg hat uns das Hotel dann einen Transfer zur Verfügung gestellt, der nicht viel teuere war als ein Taxi und so sind wir in einem überdimensionierten Chevrolet zum Flughafen gefahren worden, was allerdings ungefähr zwei Stunden gedauert hat, weil wir in der Rushhour losgefahren sind. Also: Vor 15 Uhr geht Taxi super, danach lieber die Airtrains benutzen.

Hotel

Unser Hotel war das Empire-Hotel (hier sind ein paar mehr Informationen) an der Upper West Side, worauf wir durch Gossip Girl gestoßen sind. Der Service und die Dachterasse sowie das Fitnessstudio sind super, die Lage perfekt, da eine Subwaystation gleich um die Ecke ist und der Times Spare z.B. nur 10 Minuten zu Fuss zu erreichen ist und der Centralpark nur 3 Minuten weit weg ist. Allerdings haben die Zimmer kleine Merkel, die aber nicht weiter stören, sodass das Preis-Leistung-Verhältnis stimmig ist.

Aktivitäten 

Jetzt aber mal zu meinen Highlight-Aktivitäten! Wenn man sich einen Überblick machen möchte würde ich als erstes einen Besuch auf dem Observatory-Deck des Rockafellercenters empfehlen. So kann man nämlich die ganze Stadt überblicken und tolle Fotos vom Empire State Building machen. Außerdem war ich persönlich total begeistert von Brooklyn, weil es einfach ein ganz anderes Feeling hat als Manhattan und so eine willkommene Abwechslung von der Lautstärke und den Massen an Menschen ist. Auch das 9/11 Memorial fand ich so beeindruckend, dass ich einfach nur Gänsehaut hatte: Wo die Twin Towers standen sind heute zwei große Bassins in den Boden gelassen in die von allen Seiten Wasser fließt und in der Mitte in ein Loch laufen. Das Beeindruckende? Man sieht den Boden nicht, also das Ende wo das Wasser dann einfließt. Außerdem geht so eine Kälte von dem Denkmal durch das Wasser und dem Marmor aus, dass ich erstmal schlucken musste - und Tränen in den Augen hatte. Hinzufügend ist eine Bootsfahrt zur Freiheitsstatue und Ellis Island - dort wo damals alle Einwanderer angekommen sind - total empfehlenswert. Für das Museum auf Ellis Island würde ich aber ungefähr zwei Stunden einplanen, denn es ist total spannend verschiedene Geschichten von den Einwanderern zu hören und da Migration heutzutage wieder eine große Rolle spielt sehr informativ. 

Mein Fazit? NY ist großartig. Wirklich. Aber es gibt auch schlechte Seiten wie den Dreck, Müll, ab und zu den Gestank und die Armut. Trotzdem ist die Stadt eine oder auch mehrere Reisen wert, denn sie verändert einen. Mein Horizont hat sich auf jeden Fall um zwei, drei Meter erweitert und wie Taylor Swift in ihrem Lied "Welcome to New York" singt:" Everyone her was someone else before". In New York ist nämlich alles möglich - aber vergewissert euch doch selber, denn für mich war es das beste Geschenk zum 18. Geburtstag, das man mir machen konnte.


 






Bucketlist
18.) Über die Brooklyn Bridge in NY schlendern und die Aussicht genießen (26. August 2016)


Wie schon erwähnt fand ich Brooklyn besonders toll. Aber auch der Weg über die Brooklyn Bridge, der schon seit immer gefühlt auf meiner Bucketlist stand, war atemberaubend. Man sieht einfach die ganze Stadt vom Wasser aus, es ist angenehm windig, die Brücke an sich ist wunderschön und man kann dem Trubel der Großstadt super entfliehen. In der Mitte der Brücke haben mein Papa und ich dann ein Schloss gehängt, dass ich ihm zum Geburtstag geschenkt habe. Wahrscheinlich steht dieser Spaziergang auf jeder Liste der Touristen, die nach NYC reisen, aber es ist ja auch wunderschön! Selbst wenn man nicht unbedingt Zeit für Brooklyn hat oder keine Lust hat so lange zu gehen (wie mein Bruder vor drei Jahren...): Alleine bis zur Hälfte der Brücke zu gehen lohnt sich schon, denn dann schiebt sich Miss Liberty langsam ins Blickfeld...


23.) Mich wie Blair Waldorf fühlen (25. August 2016)


An jeder Ecke wurde ich an meine liebste Serie erinnert: War es das Palace Hotel in Midtown, in Brooklyn das Wohnhaus der Humphrey's oder der Times Square. Mein Lieblingscharakter aus der Serie ist bis heute Blair Waldorf, die zwar ganz schön bitchig sein kann, aber super schön und eigentlich auch zerbrechlich ist. Und weil ich sie so cool finde und für ihr Leben (ja, mir ist klar, dass die Serie nicht real ist...) beneide, wollte ich mich mal wie sie fühlen, auch wenn es nur für ein paar Minuten war. In der Serie sitzt sie mit ihren "Untertanen" immer in der Schulpause auf den Stufen, die hoch zum Metropolitan Museum of Art - kurz: "The Met" gennant - führen. Und da das Museum fast bei uns um die Ecke war, musste ich diese Stufen an der Fifth Avenue besuchen und habe dort Platz genommen, wo Leighton Meester alias Blair immer saß. Ich war zwar nicht das einzige Mädchen, dass diese Idee hatte, aber es war trotzdem toll und ein kleines bisschen habe ich mich auch wie Queen B gefühlt - und mehr wollte ich nicht.



Einen guten Start ins Wochenende euch,
Maybritt 

Dienstag, 6. September 2016

Geschriebenes - "Ich finde es schön, dass du wieder so bist wie früher"

Seit Mai habe ich das Gefühl "raus" zu müssen. Nein, nicht nur raus aus meinem Zimmer. Nicht raus aus meinem Haus.
Wirklich raus.
Und manchmal kommt genau dann, wenn wir uns etwas wirklich wünschen die Lösung um die Ecke geschneit, In meinem Fall war es eine sehr gute und "alte" Freundin (sie ist zwar auch 19 Tage älter als ich und hackt darauf immer rum, aber in diesem Fall kenne ich sie einfach schon ewig), die mir angeboten hat das Wochenende an der Ostsee in ihrer Ferienwohnung zu verbringen. Da ich also Fernweh hatte kam mir dieses Angebot sehr gelegen - und dieser kleine Ausflug hat mich inspiriert zu schreiben. Einfach weil ich euch was wunderschönes erzählen will.
Am Samstagabend wollten wir eigentlich zu einer mega coolen Dorf-Party. Wie sich aber vor Ort heraus stellte, war es wirklich eine Dorf-Party: Dorf-Leute, Dorf-Wein, Dorf-Pommes, Dorf-Erwachsene. Nicht, wie wir es uns vorgestellt hatten - und trotzdem hatte ich einen tollen Abend, denn anstatt zu tanzen, vielleicht mit jemanden rumzumachen oder sonst was zu tun was man halt auf Partys so macht haben wir geredet. 
Einfach nur geredet. Und es tat so gut.
Wie bereits erwähnt kenne ich diese Freundin seit gefühlt immer und immer waren wir immer füreinander da. Zwar nicht immer präsent, sondern eher so "Egal wann du mich brauchst bin ich da". Immer wenn wir uns mal lange nicht gesehen haben und wir uns dann getroffen haben war es bei ihr so, als wäre keine Zeit vergangen: Wir lachen immer noch über das selbe, erzählen ewig Sachen, die wir verpasst haben. Dann kam aber die Zeit in der ich alle von mir abgehalten habe und genau über diese Zeit haben wir nach zwei geschlagenen Jahren geredet: Über die Magersucht, über das Abnehmen, über Selbstliebe und Selbsthass, wie wir anderen helfen wollen, was wir selber über uns und andere denken. Was dabei raus kam? 
Das wir genug sind.
Das wir schön sind.
Und in unserer kleinen, aber wunderbaren Weise perfekt unperfekt.
Egal, welche Größe wir tragen, was wir am Tag essen, wie viel Sport wir machen. Ob wir Cellulite haben, einen Rettungsring um den Bauch tragen oder unsere Oberschenkel sich beim gehen berühren. Am Ende des Tages liegen wir alleine im Bett und müssen entscheidend, ob wir glücklich mit unserem Leben sind. Wenn wir uns selber nicht lieben, kann es auch kein anderer und uns ist aufgefallen, dass eigentlich nur wir selber unsere "Fehler" sehen. Niemanden außer uns selber fällt es wirklich auf, ob wir hier und da ein Fettröllchen haben. Niemand darf es sich herausnehmen über uns zu urteilen aufgrund unseres Körpers. 
Ich mag meine Freundin.
Und das nicht weil sie Größe XS trägt, sich von halben Äpfeln ernährt und im Fitnessstudio schläft. Ich mag sie, weil sie mich zum Lachen bringt, für mich da ist, mich kennt und ich bei ich selber sein kann. So einfach ist das eigentlich und ich bin froh, dass ich das alles jetzt weiß und meine Freunde endlich sagen können: "Ich finde es schön, dass du wieder so bist wie früher".




Denkt doch mal drüber nach, wenn ihr an euch zweifelt,
Maybritt