Samstag, 6. August 2016

Sporty Sport - Meine Geschichte

Manche Menschen machen Sport, manche Menschen liebe Sport. Heute kann ich sagen, dass ich mich selber zur zweiten Kategorie zuordnen würde. Aber das war um ehrlich zu sein nicht immer so - und genau darüber möchte ich heute schreiben.

Als ich nicht ganz klein war wurde ich regelmäßig zum Kinderturnen geschleppt - was auch eigentlich ganz witzig war. Aber irgendwann wurde ich dann zu alt dafür und ich habe mit dem schwimmen angefangen. Und da habe ich dann gemerkt, dass ich schwimme wie eine Blei-Ente: Wirklich, mein Po bildet zusammen mit meiner Wirbelsäule und meinem Kopf eine Senkrechte im Wasser, sodass ich nicht wirklich voran kommen. Außerdem habe ich Höhenangst, wodurch das Turmspringen ausfällt. Des Weiteren hasse ich es die Luft anzuhalten, wodurch auch das Tauchen eine Qual war. Jedes Mal nach dem Training kam ich weinend nach Hause, bis meine Mama irgendwann meinte, dass es genug war und ich aufhören durfte - allerdings hatte ich es bis dahin irgendwie geschafft das Abzeichen "Silber" zu bekommen... bis heute habe ich keine Ahnung wie ich das gebacken bekommen hatte. Danach bin ich dann sieben Jahre geritten, was manche vielleicht nicht unbedingt als Sport betrachten würde, aber entwicklungstechnisch haben mir diese Jahre echt viel gebracht! Meine Haltung wurde besser, ich entdeckte meine Liebe zu Tieren und ich wurde etwas selbstbewusster. 

Dann folgte eine Zeit in der ich mich mit Mannschaftssportarten ausprobierte, denn sowas würde sich vielleicht gut auf dem Lebenslauf machen und außerdem war mein Lieblingspferd gestorben, wodurch meine Lust auf das Reiten etwas verloren ging : Badminton war nicht so ganz mein Ding in Hinsicht Auge-Hand-Koordination und irgendwann stieß ich dann auf Volleyball. Und dabei blieb ich dann auch fast vier Jahre glaube ich. In der Zeit wurde ich besser, die Mannschaft fand ich nett und die Trainerin war toll - irgendwann kam dann aber ein neuer Trainer, der nur noch auf den Erfolg aus war und alle anderen Spieler, die keinen Anschlag von oben auf die Reihe bekamen (ich) nicht spielen lassen hat (wieder ich). Das fand ich nur so semi-befriedigend, sodass ich damit dann aufhörte. 

Nach dieser Zeit, ich glaube ich war irgendwie 14 Jahre alt, versuchte ich mich an Einzelsportarten, denn ich hatte gemerkt, dass ich sportlich gesehen alleine besser dran bin. Mein Papa und mein Bruder fuhren schon immer Mountainbike, sodass ich das auch mal ausprobierte, mir aber nicht gefiel. Dann probierte ich das Joggen aus und blieb bis heute dabei: Erst langsam und kurz, dann schneller und länger und im Juli 2015 bin ich dann meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Allerdings mit einer grotteschlechten Zeit, denn damals steckte ich mitten in einer Essstörung, hatte somit keine Kraft, denn weder meine Psyche noch mein Körper waren gesund. Die Gründe für meine Störung waren vielfältig und viel zu kompliziert und intim, um sie hier aufzuführen. Jedenfalls zeigte mir der Lauf, dass ich eigentlich alles schaffen kann, was ich mir vornehme. Ich konnte viel abnehmen, aber in mir lag gleichzeitig das Potenzial wieder gesund zu nehmen und zuzunehmen. Also machte ich mich auf den Weg aus eigener Kraft wieder gesund zu werden - ich lief weiter, allerdings nicht mehr so intensiv, denn ich hatte Angst, dass ich die langen Strecken nicht mehr schaffen würde. Gleichzeitig ging ich auch schon eine Weile ins Fitness-Studio, trainierte dort zweimal in der Woche Ganzkörper und fing mit Yoga und Zumba an. Das Yoga half mir meinen Körper besser wahrzunehmen, beweglicher zu werden und eine Balance zu finden, sodass ich auch bis heute Yoga regelmäßig und mit Spaß praktiziere. Zumba mache ich zusammen mit meiner Mama, denn dort lernt man relativ schnell viel über sein Körpergefühl, wodurch ich mich persönlich viel besser bewegen kann. Laufen tue ich bis heute und auch wieder längere Strecken und ich werde ganz, ganz langsam wieder besser und erfolgreicher, wobei ich durch meine Geschichte gelernt habe, dass Wettkämpfe einfach nicht mein Ding sind: Ich mache meine kleinen Wettkämpfe lieber mit mir selber aus und stelle mich selber auf die Probe. Außerdem macht mir das Krafttraining immer mehr Spaß, denn ich habe jetzt einen Split-Plan, der erstens viel effektiver ist und zweitens langsam Erfolge bringt, sodass ich sogar am Überlegen bin in den Aufbau zu gehen, um Muskeln aufzubauen, obwohl ich wie ihr jetzt vielleicht herausgehört habt immer eher im Team Abnehmen war.

Heute kann ich stolz sagen, dass ich Sport als Ausgleich sehe. Meistens schmeiße ich in meine Sportsachen, um Spaß zu haben, einen klaren Kopf zu bekommen oder etwas gutes für meinen Körper zu tun. Abnehmen spielt mit jedem Tag eine kleinere Rolle, ich fühle mich so gesund und stark wie lange nicht mehr - ich hoffe, ich kann das mit meinem Auszug in eine andere Stadt beibehalten. 

Mit meiner Geschichte möchte ich euch einfach nur zeigen, dass jeder seinen eigenen Weg in Sachen Sport finden muss: Manche machen lieber Einzelsportarten, manche sporteln lieber in der Mannschaft, manche stemmen Eisen, viele powern sich lieber beim Cardio aus. Aber egal wie, wer nicht wagt der nicht gewinnt und wer nichts ausprobiert kann auch nicht wissen, welche Sportart und Intensität gut für einen ist. Wichtig ist nur für jeden, dass Sport nicht ausschließlich ein Mittel zum Abnehmen ist! Sport soll Spaß machen und gut tun. Denn wenn die beiden Sachen nicht erfüllt werden, bleibt man auch nicht lange dabei und verschwendet im Endeffekt nur Zeit. Also los, probiert es aus!

Einen sportlichen Tag euch,
Maybritt 




Sonntag, 31. Juli 2016

Geliebtes - Der Sommermonat Juli (...)

Oha, ich werde alt. Langsam aber sicher werde ich alt, nächstes Jahr werde ich schon 19! Ich weiß, ein Luxusproblem (meine Mutter wird schließlich 51...), aber auch 2016 neigt sich dem Ende zu und bisher hat das Jahr wohl nicht seinen Snickers gegessen, denn es benimmt sich wie eine Diva. Terror, Hass, Anschläge, politische Konflikte, Demokratien werden in Frage gestellt - will ich später mal ein Kind in diese Welt setzen? So wie es zurzeit aussieht eher nicht. Das hat ja allerdings auch noch Zeit, allerdings beschäftigt mich die Frage wie das alles weiter gehen soll trotzdem. Fangen wir trotzdem erstmal mit der Vergangenheit an und gucken, was im Juli schön war!
Fitnesstracker Vivosmart HR von Garmin

Wie ihr vielleicht gemerkt habe liebe ich Sport. Daher interessiert es mich auch wie viele Kalorien ich am Tag verbrenne, wie aktiv ich bin, damit ich im Endeffekt effektiv trainieren kann. Zum Abitur habe ich dann diesen Fitnesstracker bekommen und bin seitdem verliebt: Schritte, Treppen, Herzschlag ohne Brustgurt (bei Frauen schmerzhaft und unangenehm), aktive Minuten in der Woche etc. kann das Ding aufzeichnen und seitdem kann ich genau sehen wie viel ich essen "darf" und bin außerdem am überlegen, ob ich in den aktiven Muskelaufbau gehen soll, aber das ist ein anderes Thema. Wenn man sich nicht zu sehr davon stressen lässt à la "Ich muss noch drei Kilometer und fünf Treppen schaffen" sind solche Uhren auch ein guter Weg, um überhaupt aktiv zu werden.



Zusage zum Psychologiestudium in Koblenz-Landau

Wisst ihr was das beste Gefühl der Welt ist? Wenn man drei Jahre hart arbeitet, an sich zweifelt, dadurch größer wird, hinfällt - und am Ende gewinnt. Und so ist mir der Mount Everest vom herzen gefallen, als vor einigen Tage die erste Zusage für ein Psychologiestudium im Postfach lag. Seit der 10. Klasse hatte ich mir den Studiengang ausgesucht und betrachtete mit immer größerer Angst den NC: 1,0 bis 1,4. Als ich dann mein Abitur mit 1,5 bestand wurden diese Ängste nicht gerade kleiner. Aber alles umsonst! Wenn auch jetzt nur noch Absagen kommen: Ich kann Psychologie studieren! Mein großer Traum ist in Erfüllung gegangen und ich kann unglaublich stolz auf mich sein.


Kerstin Gier Edelstein-Reihe

Wie viele Mädchen stehe ich auf Bücher, die dieses wohlige Kribbeln im Bauch auslösen. Wenn man sich fragt, wie diese Autorin es hinbekommen hat sowas zu schreiben! Und genau zu dieser Sorte Bücher gehören die drei Bücher "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" von Kerstin Gier, wobei die Verfilmung des dritten Buches gerade in die Kinos gekommen ist. 
Ja, die Bücher entsprechen nicht meiner Zielgruppe, ja, es ist kitschig und ja, es tut einfach gut mal wieder sowas zu lesen! In der letzten Zeit hatte ich eher Bücher à la Tod, Schicksal, blöde Welt und so weiter. Daher versinke ich ab und zu gerne mal in einer rosaroten Buch-Welt, obwohl Kerstin Gier hier meiner Meinung nach ein lesenswerter Mix aus Liebe, Spannung und Mysterien gelungen ist. Daher: Lesen! Egal wie alt man ist und eins muss man sagen: Die Bücher sind um Längen besser sind als die Filme. 

Parfum Escada "Agua del Sol"

Kennt ihr dieses Problem mit Proben? Man will spätestens wenn man sie aufgebraucht hat die volle Größe haben. Genau das gleiche habe ich gerade mit dem Parfum "Agua del Sol" von Escada: Ein wunderbar leichter, femininer Sommerduft. Leider bin ich chronisch pleite und habe wenn ich mal ganz ehrlich zu mir bin genug Parfums habe. Aber es riecht so gut... naja, vielleicht hüpft es ja im Duty-Free-Shop auf dem Weg nach New York in meinen Koffer.

Sport-BH von H&M

Eigentlich gehört der Sport-BH nicht zu der Kategorie Sport, sondern zur Kleidung, weshalb ich heute auch hier über ihn schwärmen möchte: Er hält super, hat keine zu aufdringliche Farbe aber ein schönes Muster und mein persönliches Highlight ist der Rücken! Der macht sich nämlich besonders unter Sport-Tops super und sorgt dafür, dass man (beziehungsweise ich) noch schöner und wohler fühlt. Und vergleichen mit den Preisen von Adidas und Co. kann er sich mit gerade mal 17€ echt sehen meiner Meinung nach.


Was waren eure Favoriten im Juli? Und steht im August was besonders bei euch an? Bei mir wird das achte Monat des Jahres spannender als der Juli, denn es geht in den Urlaub und der Umzug muss geplant werden

"Nicht der Schnellste und Stärkste siegt, sondern der, der denkt dass er es kann"


Einen entspannten Sonntag euch noch,
Maybritt 




Dienstag, 26. Juli 2016

Bucketlist - Pläne für 2016

Da kann man mal sehen, was zwei Tassen Kaffee am Morgen und ein wunderbares Training bei mir bewirken: Ich hatte keine Lust mehr auf meine bisherigen Posts. Also habe ich sie gelöscht - der Inhalt war ungefähr so nichtssagend wie das allbekannte Video des Fußballspieleres, in dem er auf die Frage antworten soll, warum die Mannschaft das Spiel verloren hat und er die ganze Zeit nur sich selber fragt, woran es gelegen hat (hier geht es zum Video). Aber wo nichts ist, kann was neues entstehen und so nehme ich mir für meinen Blog vor, mal wieder mehr sinnvollen Inhalt zu bringen, der inspiriert und informiert - und der allen Spaß macht inklusive mir. 

In diesem Zusammenhang möchte ich heute mal wieder über meine Liste schreiben. Die liegt um ehrlich zu sein schon viel zu lange unangetastet in der Ecke rum ohne dass ich sie auch eines Blickes würdigen würde. Uppsala. Naja, der erste Weg zur Besserung ist ja bekanntlich die Einsicht und so will ich das ganze mal wieder anpacken, 2016 ist ja schließlich noch jung (...). Daher gibt es ein paar Sachen, die ich bis Silvester unbedingt noch anpacken möchte: 

Nr. 18 "Über die Brooklyn Bridge in NY schlendern und die Aussucht genießen" 
+ 
Nr. 23 "Mich wie Blair Waldorf fühlen"

Die beiden Dinge bieten sich an, da es in einem Monat für meinen Papa und mich eine Woche nach New York geht - aber darüber wird nochmal ein gesonderter Post folgen...


Nr. 17 "Nachts ins Freibad einbrechen"

Dieser Punkt meiner List for Life bietet sich an, da ich eine Freundin habe, die das schon mal gemacht hat. Den um ehrlich zu sein bin ich eine ziemliche Schisserin, was illegale Sachen betrifft (ein Danke an dieser Stelle an meine Beamten-Eltern), weswegen ich kriminelle Unterstützung von dieser Freundin brauche. Unser Plan ist es, uns so unauffällig wie möglich zu verhalten und wenn wir doch erwischt haben, irgendeinen Namen zu nennen, der uns erlaubt hätte nachts dort zu schwimmen. Ob es gekappt hat oder ob ich den Rest meines Lebens im Gefängnis verbringe, werdet ihr dann früher oder später hier erfahren. 



"I come alive when I'm close to the madness, no easy love could ever make me feel the same"

-OneRepublic: Wherever I go-



Einen famosen Dienstag wünsche ich euch noch,
Maybritt